{"id":734,"date":"2012-10-01T12:48:19","date_gmt":"2012-10-01T10:48:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.b-ok.de\/?page_id=734"},"modified":"2020-06-18T15:16:52","modified_gmt":"2020-06-18T06:16:52","slug":"koraesh","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.b-ok.de\/de\/art\/storytelling\/koraesh\/","title":{"rendered":"Kora&#8217;esh"},"content":{"rendered":"Kora\u2019esh ist die \u201elogische Weiterentwicklung\u201c AlThais. Wenn unsterbliche \u00dcberg\u00f6tter mit der Macht, die Realit\u00e4t ihren W\u00fcnschen anzupassen, zu schwer zu spielen sind, dann sollten normale Menschen doch weniger ein Problem darstellen. Zudem war ich von einigen Ideen der Final Fantasy Reihe eingenommen: W\u00fcssten die Spieler bereits zu Beginn der Kampagne alles, was sie erst viel sp\u00e4ter erfahren, dann h\u00e4tten sie schon am ersten Tag die Welt retten k\u00f6nnen&#8230; So m\u00fcssen sie sich in einer Welt behaupten, die voller Gefahren, aber auch voller M\u00f6glichkeiten steckt. Hier k\u00f6nnen die Schw\u00e4chsten \u00fcber sich hinauswachsen, um die Welt vor dem Abgrund zu bewahren!<\/p>\n\n\n\n<p>Kora\u2019esh war urspr\u00fcnglich f\u00fcr eine Kombination aus Iron Heros und eigenen Regeln konzipiert.<br>\nEinen Kurz\u00fcberblick zu Kora\u2019esh gibt es <a title=\"Kora'esh Kurzbeschreibung\" href=\"https:\/\/www.b-ok.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/koraesh.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>!<\/p>\n\n\n\n<p><em><a title=\"Kora\u2019esh \u2013 Glossar\" href=\"https:\/\/www.b-ok.de\/de\/art\/storytelling\/koraesh\/glossary\/\">Glossar<\/a><\/em><br>\n<em>Charaktere<\/em><br>\n<em><a title=\"Kora\u2019esh \u2013 Stories\" href=\"https:\/\/www.b-ok.de\/de\/art\/storytelling\/koraesh\/stories\/\">Stories<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kora\u2019esh Einf\u00fchrung<\/h2>\n\n\n\n<p>Kora\u2019esh, was in der Sprache des Waldvolkes \u201eExil\u201c bedeutet, ist eine runde Welt wie die Erde, Flora und Fauna sind im Gro\u00dfen und Ganzen ebenfalls \u00e4hnlich. Der gr\u00f6\u00dfte Unterschied, der einem recht bald ins Auge sticht, ist, dass es sich bei ihr nicht um einen Planeten sondern um einen Mond handelt, der zusammen mit zwei anderen Monden (She\u2019tain und Kyi\u2019an) einen gr\u00f6\u00dferen Planeten (Althas oder AlThai genannt) umkreist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ansonsten ist auch anzumerken, dass das Zentrum des Sonnensystems nicht aus einer Sonne, sonder aus einem Doppelsternsystem besteht, wobei die eine Sonne eher Licht im blauen, die andere Licht im roten Spektrum aussendet. Der Effekt ist meistens ein wei\u00dfes Licht, das ab und zu \u201eget\u00f6nt\u201c erscheint. Hierbei gelten blaue Sommer als die Hei\u00dfesten und rote Winter als die K\u00e4ltesten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.b-ok.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/koraesh_map.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"404\" height=\"270\" src=\"https:\/\/www.b-ok.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/koraesh_map.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-756\" title=\"Map of Kora'esh\" srcset=\"https:\/\/www.b-ok.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/koraesh_map.jpg 404w, https:\/\/www.b-ok.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/koraesh_map-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Die Ankunft der Menschen und Wildlinge<\/strong><br>\nDer Gro\u00dfe Krieg der \u00dcberg\u00f6tter kam zu seinem Ende \u2013 die Ausl\u00f6schung der Existenz ragte jedoch weiterhin als Bedrohung \u00fcber die R\u00e4nder der Realit\u00e4t und lauerte in den Herzen der Diener der Stimme. Um die Herzwelt zu sch\u00fctzen, wurde beschlossen, diese Wesen auf einen Mond, den Chi\u2019an, zu deportieren. Die letzte auf der Materiellen Ebene verbleibende Urkraft erf\u00fcllte den Mond mit ihrer Energie und erweckte so seine Seele zu Bewusstsein. Die Pelesh\u2019tair, die die Menschen nur noch als Waldgeister kennen und die Diener der Stimme bewachen sollten, nannten diese neue Welt Kora\u2019esh \u2013 \u201eExil\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Da sich der Fluss der Zeit der Kernwelt Kora\u2019esh von jenem der Herzwelt AlThai unterscheidet, war bereits ein vollst\u00e4ndiger \u00c4on verstrichen, als die Pelesh\u2019tair mit ihrer \u201eFracht\u201c auf dem Mond ankamen. Gemeinsam hatten die herrschende \u00dcbergottheit und die erwachte Weltenseele ein wundersch\u00f6nes Reich aus Blumen und Schatten erschaffen und es mit den Geistern des Lichts, der Dunkelheit und des Dazwischen bev\u00f6lkert. In dieses Alte Reich der Geister eingeschlossen wurde nun eine weitere Welt erschaffen: die Sterbliche Sph\u00e4re. Deren Landschaft, Flora und Fauna glich der Herzwelt, ihr mangelte es jedoch an Essenz, an Magie. So konnten die Diener der Stimme diese auch nicht missbrauchen. Jedoch blieb sie zu dem umgebenden Geisterreich durch Br\u00fccken und Strudel verkn\u00fcpft, deren Existenz sich nur die wenigsten der alten Geister gewahr waren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Kinder des Wandels<\/strong><br>\nDie Geister, die Kinder der Weltenseele, nannten sich selbst \u201eCreated\u201c, da sie die Sch\u00f6pfung der \u00dcbergottheit und der Weltenseele waren. Ihre Gesellschaft fu\u00dfte auf den drei kosmischen Kr\u00e4fte des Lichts, der Dunkelheit und der Schatten dazwischen. Die Geister des Lichts regierten w\u00e4hrend des Tages, die der Dunkelheit w\u00e4hrend der Nacht und die Geister der Schatten herrschten im Zwielicht zwischen diesen. Dieser Zyklus w\u00e4hrt 300 Jahre in der Sterblichen Sph\u00e4re, so dass der Tag der Lichtgeister und die Nacht der Dunkelgeister jeweils 100 Jahre dauern, w\u00e4hrend die beiden Zwielichte je die H\u00e4lfte an Zeit umspannen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Tages im Geisterreich schlummern die Geister der Nacht und auch die Sterbliche Sph\u00e4re erscheint heiterer. Das Gegenteil gilt f\u00fcr die Nacht der Geister. Zu beiden Zeiten sind die Schattengeister geschw\u00e4cht und verfallen oft in eine Traumtrance, halb wach und halb schlafend. W\u00e4hrend des spirituellen Zwielichts sind alle Arten der Geister bei Bewusstsein, aber nur die des Schattens herrschen und erleben die Bl\u00fcte ihrer Macht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die junge Welt<\/strong><br>\nDie Pelesh\u2019tair brachten die Diener der Stimme zwar auf den Mond Kora\u2019esh und versiegelten die Portale, zogen sich aber bald in ein selbst geschaffenes Reich in den Tiefen der W\u00e4lder zur\u00fcck. Einige der \u00dcberg\u00f6tter, vor allem die Zwillinge und der Wanderer, interessierte das Schicksal der neuen Welt hingegen sehr. Sich selbst in die Gestalt von Fortunae kleidend, setzten sie Fu\u00df auf die Seele Kora\u2019eshs. Neue Kulturen der Diener der Stimme entstanden. Die eben genannten \u00dcberg\u00f6tter beabsichtigen, diesen Menschen und Wildlingen Demut zu lehren, weshalb sie ihnen nicht nur eine Schrift beibrachten, sondern auch von ihrer Rolle im Krieg der \u00dcberg\u00f6tter berichteten.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon bald jedoch verloren sie das Interesse in diese neuen Gemeinschaften, Siedlungen und Ethnien, da sich f\u00fcr sie Wichtigeres auf der Herzwelt ereigneten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pelesh\u2019tair erf\u00fcllten zwar weiterhin ihre Pflicht als W\u00e4chter, waren aber erf\u00fcllt vom Schmerz gegen\u00fcber ihrem Exil und dem Hass gegen\u00fcber den Dienern. So schauten sie nur zu, als die Herren des Stahls vom S\u00fcden her emporkrochen und die noch freien Menschen unterwarfen. Das Metallene Imperium beherrschte alles und die Dunkelste Zeit brach heran.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Metallene Zeitalter<\/strong><br>\nDer D\u00e4mon im Norden, der aus einem alten, vergessenen Portal auf die Welt gekommen war, sah die Bedrohung klarer als die Pelesh\u2019tair und versuchte, sie zum Handeln zu dr\u00e4ngen. Aber sie lie\u00dfen sich nicht umstimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Zweiten Zwielichts des 31. Zyklus sp\u00fcrte man auch den Einfluss des Stahls im Geisterreich und die Herrscher der Schattengeister sahen sich gezwungen, etwas zu unternehmen. Gemeinsam mit Licht und Dunkelheit schickten sie f\u00fcnf Gef\u00e4hrten aus, um das Dunkle Imperium seinem Ende zuzuf\u00fchren. So \u00fcberschritten sie die Schwelle zur Sterblichen Sph\u00e4re, mussten dort aber schnell feststellen, dass sie chancenlos waren. In ihrer Not wandten sie sich an die Pelesh\u2019tair und flehten um Hilfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammen mit dem D\u00e4mon waren sie in der Lage, ein wenig Unterst\u00fctzung aus dem Wald zu erlangen: ein einzelner Pelesh\u2019tair, der angeblich eine Created als Mutter hatte. Dank seiner Kenntnisse des Krieges der \u00dcberg\u00f6tter war es ihnen m\u00f6glich, das St\u00e4hlerne Imperium zu unterwerfen und seine Herrscher in den S\u00fcden, in die gr\u00e4sslichsten Dschungel der Welt zu treiben. Um die Sicherheit der Welt zu gew\u00e4hrleisten, hielten es die Geister f\u00fcr unabdingbar ein neues Imperium zu schaffen: eines der Menschen mit freiem Willen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Menschen sind sich bis heute kaum dem Einfluss der Geister und Pelesh\u2019tair in diesen Gr\u00fcnderjahren bewusst. Sie hielten die Helden dieser Zeit f\u00fcr die Auserw\u00e4hlten ihrer Gottheiten oder sogar f\u00fcr Halbg\u00f6tter. Der erste Kaiser, Ino, der unter der direkten Kontrolle der Created stand, wird bis heute f\u00fcr einen Halbgott gehalten. In den Adern seiner Kinder floss ein wenig Created-Blut, was sich als vorteilhaft f\u00fcr die Imperiale Dynastie auswirken sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Um sicher zu gehen, dass es im Notfall ein Gegengewicht zu einem \u00fcberm\u00e4chtigen Zentrum g\u00e4be, schufen die Geister hinter dem Thron ein Imperium mit f\u00fcnf starken Regionalf\u00fcrsten. Diese sollte die Macht besitzen, gegen einen Herrscher vorzugehen, der im Bann der \u201eStimme\u201c gefangen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>All dies geschah vor \u00fcber 4000 Jahren. Ino soll nach seinem langen Leben um das Jahr 200 n.R.(nach der Reichsgr\u00fcndung) gestorben sein. Zwar herrscht die Imperiale Familie der Ino\u2018os bis heute \u00fcber das Imperium, das Inoanische Reich jedoch fand sein Ende 2768 n.R., als Kaiser Koan II. die Annektierung der Nordlande erkl\u00e4rte. Die n\u00f6rdlichen Stadtstaaten hatten Handelsvertr\u00e4ge nicht erf\u00fcllt und die kaiserliche Ehre beschmutzt, hie\u00df es. Tats\u00e4chlich hatten sich zwei St\u00e4dte, Mika und Bet, geweigert, den Imperialen Legaten ihre Frauen zur \u201efreien Verf\u00fcgung\u201c zu stellen. Somit nahm das Zeitalter \u201eernsthafter\u201c imperialer Bestrebungen gleichsam mit der Abkehr von den Lehren der Created seinen Anfang.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Imperiale Zeitalter<\/strong><br>\nInnerhalb weniger Jahrhunderte eroberten Imperiale Truppen fast die gesamte bekannte Welt. Die f\u00fcnf Kerngebiete des Imperiums umringten die weitl\u00e4ufige Imperiale Stadt Ina am S\u00fcdufer des Sommermeers: Kuma im Nordosten, Kama im Osten, Nawa im S\u00fcden, Aza im S\u00fcdwesten und Wana im Westen. Zuerst verleibte sich das Imperium die kleinen Stadtstaaten im Gebiet des heutigen Arokam am Nordufer des Sommermeers ein. In dieser Gegend ist der kulturelle Einfluss bis heute am st\u00e4rksten zu sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz darauf folgten die Inselk\u00f6nigreiche Kularans im Westen. Mit dem Sonnenthron im Osten einigte man sich nach 200 Jahren der bittersten Auseinandersetzung auf einen Waffenstillstand. Die heilige Insel Dal\u2018Gorai hingegen litt lange unter der Imperialen Besatzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur zwei Gebiete blieben l\u00e4ngere Zeit vom Imperium verschont: Pan\u2018anyat im tiefsten S\u00fcden und Gaevon im h\u00f6chsten Norden. In die unwirtlichen Dschungel Pan\u2018anyats setzte bis heute keine Imperiale Delegation einen Fu\u00df. Zu gro\u00df erschien die Gefahr, alte Monster aus Stahl und Angst aus ihren langen Schlaf zu wecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Gaevon, das Gebirgsland der Nordbarbaren, stellte bis zur Entdeckung seiner reichen Erzvorkommen kein Gebiet dar, das Imperiale Aufmerksamkeit auf sich zog. Das \u00e4nderte sich, als im Jahr 3312 n.R. Kundschafter aus dem Nordgebirge zur\u00fcckkamen und von der dortigen Ressourcenf\u00fclle berichteten. Am 5. Kamon 3330 n.R. begann der Nordland-Feldzug des Kaisers Deon III., der jedoch erst in den letzten Regierungsjahren seines Gro\u00dfenkels Kelar II. 3447 n.R. zu einem Ende kommen sollte. Erst der Tod Winterskys, gr\u00f6\u00dfter Gener\u00e4lin und Oberh\u00e4uptling der vereinten Nordlandst\u00e4mme, durch den Speer des En erlaubte den Imperialen Truppen im Norden Fu\u00df zu fassen. Aber vom gleichen Ort aus sollte auch das Ende des Reich seinen Anfang finden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Freie Zeitalter<\/strong><br>\nDie Provinzen dienten den Kerngebieten als Versorgungslieferanten und wurden nach und nach ausgesaugt. Das Aufkommen und die weite Verbreitung d\u00e4monhafter Karikaturen vom Kaiser im Jahr 3993 n.R. war der erste Vorbote f\u00fcr die vier Jahre sp\u00e4ter folgende Revolution.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Provinzen, angefangen mit Gaevon und Kularan, erhoben sich gegen die Imperialen Beherrscher und dr\u00e4ngten im Laufe eines halben Jahrhunderts das Imperiale Reich auf seine Kerngebiete zur\u00fcck. Dort kam es jedoch zu einem Patt. Die Kamaischen Gener\u00e4le hatten bereits eine Dekade vorher damit begonnden, alle strategisch wichtigen Punkte des Reiches und insbesondere die Hauptstadt auf eine Belagerung vorzubereiten. Die Belagerung Inas dauerte dauerte fast 6 Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p>Des K\u00e4mpfens m\u00fcde, erkl\u00e4rten sich die Anf\u00fchrer der Rebellen 4047 n.R. bereit, zu verhandeln. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde auf der Insel Kona ein Friedensvertrag unterzeichnet, der das Imperium auf seine alten Kerngebiete beschr\u00e4nkte und die Provinzen zu eigenst\u00e4ndigen und souver\u00e4nen Reichen erkl\u00e4rte.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute schreiben wir das Jahr 187 nach der Befreiung \u2013 einer Zeitrechnung, der sich das Imperium nur z\u00f6gerlich anschlie\u00dft. In diesem Jahr wird die weltweite Aufmerksamkeit auf Ereignisse gerichtet werden, die ihren Anfang in dem kleinen Dorf Lasae im S\u00fcden Nawas nahmen. Am 34. Anzai starben die letzten Kinder Nawahis&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die V\u00f6lker und Reiche Kora\u2019eshs<\/strong><br>\nDie gr\u00f6\u00dfte Population der Sterblichen Sph\u00e4re stellen die Menschen dar. Die Menschen im Imperium sind von durchschnittlicher K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe, eher schlank und filigran \u2013 man stelle sich eine Mischung aus Asiaten und Kaukasen (Wei\u00dfen) vor. Die Augenfarben reichen von schwarz, dunkelbraun, dunkelgrau hinzu einem dunklen blaugr\u00fcn, w\u00e4hrend blauschwarzes, schwarzbraunes und kastanienbraunes Haar am h\u00e4ufigsten anzutreffen ist. Je weiter gen Norden man reist, desto heller werden Haut- und Haart\u00f6ne. Die Nordlandbarbaren haben oft silbrig-wei\u00dfes oder wei\u00dfblondes Haar. Die hell\u00e4ugigen Nordmenschen sind auch um einiges gr\u00f6\u00dfer als die Menschen des Imperiums. W\u00e4hrend im S\u00fcden die Speisen in der Regel auf Fisch und den verschieden duyar-Sorten (Speisekaktus) basieren, isst man im Norden vor allem Fleisch und Teigwaren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Menschen der Inselreiche neigen zu einer rotbraunen Hautfarbe, blond oder schwarzes Haar und gr\u00fcn-braunen Augen, w\u00e4hrend die W\u00fcstenv\u00f6lker mit die dunkelste Haut- und Haarfarbe aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige wenige Menschen haben Vorfahren aus dem Alten Reich der Geister und zeichnen sich durch kleine Auff\u00e4lligkeiten, wie mehrfarbig schimmernde Augen, daunenfederhaftes Haar, eine runzlige oder schuppige Haut aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Fast ebenso zahlreich wie die Menschen sind die Wildlinge, die I-asperai. Sie sind von \u00e4hnlicher Statur, in der Regel st\u00e4rker behaart und weisen leicht w\u00f6lfische oder feline Gesichtsz\u00fcge auf. Das Fell reicht von den verschiedensten Braun-, Beige-, Grau- und Rott\u00f6nen zu einem tiefen Schwarz, w\u00e4hrend die Haut meist grau wirkt. Wildlinge sind Nomaden, die sich jedem Klima anpassen und dort \u00fcberleben k\u00f6nnen, so dass es \u00fcberall in der Welt St\u00e4mme ihres Volkes gibt. Am zahlreichsten sind sie jedoch in den n\u00f6rdlichen Gebirgen. Ihre Gesellschaft ist meist meritokratisch organisiert, wobei aber auch den \u00c4lteren eines Stammes gro\u00dfer Respekt gezollt wird. In seltenen F\u00e4llen folgt ein Stamm einem Oger, eine Art Riese, weshalb man sie auch bisweilen als \u201ekleine Oger\u201c bezeichnet. Ihr Verh\u00e4ltnis zu den Menschen ist mehr als gespannt, eher feindselig, da Wildinge gerne menschliche Siedlungen \u00fcberfallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl die Created des Geisterreichs als auch die Pelesh\u2019tair des Waldreichs nehmen immer mal wieder Einfluss auf die Geschicke der Sterblchen Sph\u00e4re, sei es zur Belustigung oder zur Absicherung vor der Stimme. Dauerhafte Pr\u00e4senzen werden jedoch kaum unterhalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Alte Imperium<\/strong><br>\nZur\u00fcckgedr\u00e4ngt besteht es heute nur noch aus seinen Kerngebieten. Ina ist die Hauptstadt und wie die wenigen Reichsst\u00e4dte unter der direkten Herrschaft des Kaisers. Der junge Kaiser Niam IV. hat jedoch gro\u00dfe Schwierigkeiten, diese Macht tats\u00e4chlich auszu\u00fcben. Ina liegt an der K\u00fcste und umfasst bis heute alte Siedlungen zur Zeit des Fischervolks, aus dem sich die imperiale Familie entwickeln sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Nordosten der Hauptstadt liegt das F\u00fcrstentum Kuma. Nach Kul\u2019mai dem Magier benannt, ist es ein Land, das f\u00fcr seine Schulen, Philosophen und Gelehrten bekannt ist. Wein und Schnaps z\u00e4hlen zu den beliebtesten Erzeugnissen dieser Region.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiter \u00f6stlich liegt Kama, das von Kam\u2019an dem Krieger gegr\u00fcndet worden sein soll. Das Haus Kam\u2019an war seit Anfang des dritten Jahrtausends n.R. darauf bedacht, seine T\u00f6chter mit Mitgliedern der Kaiserfamilie zu verm\u00e4hlen, und war eine treibende Kraft hinter den Eroberungsfeldz\u00fcgen dieser Zeit. Neben den Schwertern dieses Landes sind auch sein K\u00e4se im ganzen Reich beliebt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im S\u00fcden ist Nawa, in dem immer noch Nawahi die T\u00e4nzerin verehrt wird. Die Menschen hier z\u00e4hlen zu den Sch\u00f6nsten des Imperiums und stellen so selbst das wichtigste \u201eExportgut\u201c dieser Region dar, wenn auch der hiesige Schwarzwein sich gro\u00dfer Beliebtheit erfreut. T\u00e4nzer, S\u00e4nger und andere K\u00fcnstler aus Nawa sind an allen H\u00f6fen des Reiches gefragt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das s\u00fcdwestliche Anza ist der \u201eKornspeicher\u201c des Reiches und ist f\u00fcr seine weiten Felder und Obstheine bekannt. Anzahi der H\u00e4ndler hinterlie\u00df hier aber auch einen Sinn f\u00fcr Zahlen und Werte, so dass auch viele Kaufleute und Richter aus dieser Region stammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wana hat nicht nur die gr\u00f6\u00dften W\u00e4lder, sondern ist auch Heim der meisten Imperialen Werften. Wana\u2019al der Reisende leerte hier nicht nur den Schiffbau, sondern auch den Umgang mit Flora und Fauna.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn es eine rege Kommunikation zwischen den einzelnen Landeshauptst\u00e4dten und Ina gibt, man sich an allen H\u00f6fen nach den Trends am Kaiserpalast richtet, so ist f\u00fcr viele Einwohner der Kerngebiete das \u201eImperium\u201c eine Geschichte, ein Mythos. Insbesondere in den Ortschaften weitab der Imperialen Stra\u00dfen ist kaum die Landeszugeh\u00f6rigkeit bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Arokam<\/strong><br>\nArokam war die Provinz, die aus den fr\u00fcheren Stadtstaaten nach deren Annektierung gebildet wurde. Nach der Befreiung vom Imperialen Joch behielt man den Regionsnamen bei und gr\u00fcndete einen Staatenbund. Die Union der Freien St\u00e4dte Arokams besteht jedoch vor allem in den K\u00f6pfen der Menschen und besitzt weder ein politisches Zentrum noch so etwas wie Bundestruppen. Bestrebungen einer solchen Vereinigung wird mit starkem Misstrauen begegnet, da es zu sehr nach einer neuen Form imperialer Herrschaft riecht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur weite Teile der arokamischen Architektur \u00e4hnelt dem inoischen Stil des Imperiums, auch die von den Legaten eingef\u00fchrten Gilden haben sich bis heute gehalten. Sie sind zu m\u00e4chtig geworden, um sich ihrer so einfach zu entledigen. Viele Freigeister Arokams pl\u00e4dieren f\u00fcr ein Ende dieser Einrichtung und manch einer bef\u00fcrchtet bereits innenpolitische Auseinandersetzungen, die sich zu einem B\u00fcrgerkrieg zuspitzen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Arokam ist mit einem milden Klima gesegnet und f\u00fcr seine Agrarwirtschaft bekannt. Ber\u00fchmt ist es vor allem f\u00fcr seine hervorragende K\u00fcche, der es gelingt die verschiedenen Einfl\u00fcsse aus aller Welt zu einer wohlschmeckenden Harmonie zu vereinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schatten der Stadtstaaten liefern ein anderes Exportgut: professionelle Assassinen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kularan<\/strong><br>\nDie westlichen Inselreiche befinden sich zwar in einem steten Zustand kleiner und gr\u00f6\u00dferer Fehden, die aber oft eher einer Art Volkssport gleichkommen. Der Invasion des Imperiums hatten die Inseln Kularans jedoch wenig entgegenzusetzen. weshalb man sich offiziell bald ergab. Auch hatten es die Legaten und ihre Truppen nicht schwer auf den Kularan Inseln \u2013 die Inselbewohner waren freundlich, devote Sklaven und hilfsbereit ihren neuen Herren gegen\u00fcber. Die Haushalte der Imperialen B\u00fcrger auf den Inseln lebten in friedlicher Gemeinschaft mit den Sippen der Kularan. Daher kam es als gro\u00dfer Schock, als diese sich gegen das Imperium erhoben und all ihre Kenntnisse \u00fcber die Befestigungen und H\u00e4user ihrer alten Herren einsetzten, um diese vollkommen von ihren Inseln zu vertreiben. Geduld gilt bis heute auf den Inseln als gro\u00dfe Tugend. Man muss nur den richtigen Moment abwarten und erkennen. F\u00fcr die Imperialen B\u00fcrger, die fliehen konnten, gilt der Aufstand der Kularan immer noch als der gr\u00f6\u00dfte Verrat der Revolution.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kularan leben in matrilinearen Gemeinschaften, wobei Kinder in der Regel von der gesammten Sippe aufgezogen werden. Manch ein Imperialer Forscher sah hier \u00c4hnlichkeiten zu den Lehren Nawahis und vermutete eine Verkn\u00fcpfung der beiden Kulturen. Der Gegensatz der oft spielerisch-aggressiven Disposition der Kularan konnte aber keiner erkl\u00e4ren. Seit der Befreiung und der \u00dcbernahme Imperialer Schiffbautechniken erbl\u00fcht die Langstreckenseefahrt der Inselreiche \u2013 Piraterie ist ein Ergebnis dieser Entwicklung, das dem Alten Imperium gar nicht schmecken will.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dal\u2019Gorai<\/strong><br>\nDie heilige Insel im Nordosten des Hauptkonitents ist bis heute fast unbekanntes Gebiet. Zwar gab es hier lange Zeit Imperiale Au\u00dfenposten, ins Landesinnere drangen diese Truppen des Reiches aber nicht vor. Umso brutaler waren die Auseinandersetzungen mit den wenigen Bewohnern, die sich dem Imperium entgegensetzten. Viele Legaten berichteten davon, dass es schwer fiel, Tier von Mensch zu unterscheiden. Es gelang nie, Gefangene zu machen, da alle bis zum Tode k\u00e4mpften.<\/p>\n\n\n\n<p>Als die Revolution die anderen Gebiete des Reiches erfasste, gab man freiwilig diese Region auf, um die Truppen woanders zu stationieren. Dem Gro\u00dfen Wald konnte dies nur recht sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Men Ekan<\/strong><br>\nDer Sonnenthron im Osten gilt als religi\u00f6ses Zentrum der W\u00fcstenv\u00f6lker. Das W\u00fcstenreich geh\u00f6rt aber zu den wei\u00dfen Flecken der Imperialen Landkarte, denn tief drang man nie an diese L\u00e4nder ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt hier unz\u00e4hlige Nomadenst\u00e4mme, die in den W\u00fcsten, aber vor allem den Steppen und Oasen der Region zuhause sind. Zur Zeit der ersten Imperialen Eroberungsfeldz\u00fcge waren sie alle Teil des Sonnenreiches Men Ekan, regiert von m\u00e4chtigen Kristallschleifern und Priestern der Lichttriade. Men Ekan erstreckte sich dabei auch bis tief in die Erde hinein. Kollossale St\u00e4dte aus Kristall und Licht wurden in den tiefsten H\u00f6hlen errichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Bald nachdem man den Waffenstillstand mit dem Imperium vereinbart hatte, wurde das Sonnenreich jedoch von einer anderen Bedrohung heimgesucht. Die Hand des Lichts, Oberster Sprecher der Sonnen, wurde als Diener des Stahls entlarvt und es kam zu einem B\u00fcrgerkrieg zwischen den verblendeten Dienern des Metalls und den Sprechern der Sonnen. Die st\u00e4hlernen Unholde mussten sich zwar am Ende um 3400 n.R. zur\u00fcckziehen, das Vertrauen aller Menschen Men Ekans wurde jedoch aufs Tiefste ersch\u00fcttert. So blieben vom einstigen Gro\u00dfreich nur noch verstreute, allem Fremden gegen\u00fcber misstrauische St\u00e4mme \u00fcbrig.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ende des Imperiums wurde hier zwiesp\u00e4ltig aufgenommen. Die einen vermuten, dass auch hier die Diener des Stahls \u00fcberwunden wurden, w\u00e4hrend andere in der Revolution selbst die metallene Hand erkennen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis heute gibt es kaum nennenswerte Beziehungen zu anderen L\u00e4ndern der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gaevon<\/strong><br>\nWem die Nordgebirge geh\u00f6ren, ist nicht so einfach zu bestimmen. Dem Imperium jedoch auf keinen Fall. Die hier lebenden Menschen m\u00fcssen nicht nur mit den oft eisigen Temperaturen und den wilden Tieren fertig werden, sondern leben auch in der st\u00e4ndigen Auseinandersetzung mit den Wildlingst\u00e4mmen. Zus\u00e4tzlich soll auch in den Hohen Bergen der D\u00e4mon des Nordens sein Reich haben. W\u00e4hrend die anderen sechs Wegsd\u00e4monen (Osten, S\u00fcden, Westen, Mitte, Himmel und H\u00f6lle) sich eher durch unaufdringliche Abwesenheit auszeichnen, ist dieser D\u00e4mon \u00fcber die Ma\u00dfen aktiv.<\/p>\n\n\n\n<p>Angeblich gab es Verbindungen zwischen diesem Wesen und den damals vereinten Nordst\u00e4mmen, als das Imperium gen Norden zog. Heute hat kaum jemand mehr einen Fu\u00df ins Landesinnere gesetzt, da die St\u00e4mme allen Fremden die Weiterreise verweigern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die St\u00e4mme Gaevons sind ihren Wildlingwidersachern nicht un\u00e4hnlich. Auch sie haben eine eher meritokratische Gesellschaftsform und l\u00f6sen Konflikte eher auf eine aggressive Art und Weise. Wenn man das Gl\u00fcck hat, einmal l\u00e4nger mit einem der ihren zu sprechen, zeigen sie jedoch oft weitreichende Kenntnisse und eine Vertrautheit mit alten philosophischen Gedanken. Viele k\u00f6nnen von l\u00e4ngst vergangenen Ereignissen berichten, als w\u00e4ren sie selbst dabei gewesen. Es sind vor allem die wandernden Barden, mit denen Nicht-Nordmenschen Kontakt haben, was sich im aktuellen, leicht romantischen Nordlandbild im Imperium widerspiegelt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pan\u2019anyat<\/strong><br>\nWas sich in den s\u00fcdlichen Dschungeln verbirgt, ist vollkommen unbekannt. St\u00e4dte der Diener des Stahls? All jene, die sich bis in die Dschungel vorwagten, kehrten nicht zur\u00fcck. Oder etwa doch?","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kora\u2019esh ist die \u201elogische Weiterentwicklung\u201c AlThais. 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